Ein Projekt der Potsdamer Bürgerstiftung
50 Jugendliche aus Potsdam machen die Freundschaftsinsel zur Theaterbühne - nach der literarischen Vorlage „Der kleine Prinz”.
Ausgestattet mit der literarischen Vorlage „Der kleine Prinz” reist das Publikum mit 50 Jugendlichen des neunten Jahrgangs der Montessorischule Potsdam zu verschiedenen Planeten, die unserer Welt einen Spiegel vorhalten. Da ist der Planet des Königs ohne Untertan, dort der Planet des Säufers, der trinkt, weil er sich dafür schämt, dass er trinkt. Dann gibt es den Planeten der sozialen Medien, auf dem jede direkte Kommunikation verschwunden ist, und den Planeten der Liebe, auf dem alle alle lieben – bis auf den Verstoßenen, denn er liebte nur sich selbst. Doch schon rauscht ein neuer Planet durchs All: der Planet der kommenden Kriege, der alle ab 14 zur Wehrpflicht ruft.
Der kleine Prinz, ein naiver und neugieriger intergalaktischer Weltenbummler, landet auf der Erde. Hier erfährt er, was Freundschaft bedeutet und wie die Menschen auf die große Liebe blicken. Dabei lernt er eine Begleiterin kennen, die für Gerechtigkeit kämpft. Immer, überall und sehr wütend, denn ihr Planet ist voller Ungerechtigkeit! Mit Wut und Weisheit wird das Theaterprojekt 2026 auf der Freundschaftsinsel die Absurditäten unserer Zeit auf actionreiche und komische Weise beleuchten, mit großem Finale auf der Inselbühne. Dabei wird es uns an die Kraft der Liebe und Freundschaft erinnern. Es wird die Frage stellen, ob Ungerechtigkeit ewig währt.
weiterer Aufführungstermin:
23.06. 18:00 Uhr (+11:00 Uhr Schulaufführung)
Eintritt frei – Hutspende gerne
Performance: Neunter Jahrgang der Montessorischule Potsdam / Regie: Jens Vilela Neumann, Lionel Tomm / Kostüm: Marisa Illanes-Vierhaus / Pädagogische Begleitung: Kristin Szabó, Sarah Paschy, Peter Schöneberg, Sebastian Raphael Tontechnik: Robin Baur / Technische Betreuung: Otto Richter