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Inselbühne übertrifft 2026 ihren eigenen Rekord
Rekordsaison auf der Inselbühne: Mehr als 60 Events, Publikum fast verdoppelt, viele Highlights
Was für eine Saison: 2026 gab es auf der Inselbühne mehr als 60 Events, das Publikum hat sich nahezu verdoppelt. Was für die Spielzeit 2027 geplant ist.
Die Inselbühne Potsdam beendet ihre sechste Saison mit einer neuen Rekordzahl: 7835 Besuchende kamen zu den insgesamt 61 Kulturevents auf der Freilichtbühne zwischen Mai und September. Damit hat sich das Publikum im Vergleich zum Vorjahr (4040 Besuchende) fast verdoppelt. Es ist zugleich der höchste Wert seit der Übernahme des Spielbetriebs durch die Potsdamer Bürgerstiftung.
Mit 61 Events steigerte sich die Zahl der Veranstaltungen gegenüber 2025 (47 Events) um rund 30 Prozent. Sechs Events mussten aufgrund von starkem Regen oder großer Hitze abgesagt werden, darunter auch das für den 27. Juni geplante Sommerfest aus Anlass des 15. Geburtstags der Potsdamer Bürgerstiftung, die die Inselbühne seit 2021 betreibt.
Gemessen an der Anzahl der Veranstaltungen hat sich die Zahl der Besuchenden pro Event statistisch betrachtet nochmals deutlich gesteigert: 2026 kamen pro Veranstaltung im Durchschnitt 128 Besuchende. 2025 waren es im Durchschnitt 86 Gäste, 2024 im Durchschnitt 41 Gäste pro Veranstaltung.
Vor allem die Musik-Festivals zogen sehr viel Publikum auf die Inselbühne, darunter das 1. Potsdamer Schulchor-Festival (500 Gäste), das dreitägige „Inseljazz“-Event (590 Gäste) und die Fête de la Musique (750 Gäste).
Die Publikumsrenner unter den Konzerten waren die Saisoneröffnung mit dem Landespolizeiorchester Brandenburg an Pfingsten und der Auftritt der Berliner Soul- und Jazz-Sängerin Emily Intsiful mit einer Hommage an Nina Simone.
Auch die neuen Mitmach-Formate Taizé-Singen und Insel-Swing wurden sehr gut angenommen. Bis zu 90 Personen tanzten mit dem Tanzlehrer-Duo Tabea & Holger Lindy Hop.
Beim Inselkino zog die Vorstellung von „Kein Land für Niemand“ mit begleitender Podiumsdiskussion die meisten Gäste auf die Inselbühne.
Theatervielfalt: "Junge Inselbühne" und zahlreiche Gastspiele
Zudem gab es in der Saison 2026 ein großes Theaterangebot. Neben den Gastspielen des Kammertheaters Kleinmachnow, des Theaters Winternachtstraum und des Theaters Ether konnte das Publikum erstmals Comedy, Kinder-Puppentheater und zudem gleich drei Jugendtheater-Produktionen erleben, darunter „Mamlock“, eine Eigenproduktion in Zusammenarbeit mit dem Tanzstudio Marita Erxleben im neuen Format „Junge Inselbühne“.
Die gesteigerte Wahrnehmung der Inselbühne und ihres Programms lässt sich auch an einem Plus von 400 Followern auf Instagram und zahlreichen Medienberichten messen, etwa über die lyrisch-musikalische Lesung mit The Poetry Project Berlin.
In 2027 weitere Kooperationen geplant
Das Team der Inselbühne Potsdam hofft für 2027 auf eine erneute Förderung durch die Landeshauptstadt Potsdam und eine hohe Spendenbereitschaft, um die nichtkommerzielle Bühne weiter erhalten und bespielen zu können.
Kaspar von Erffa, künstlerischer Leiter der Inselbühne Potsdam: „Die Saison 2026 war außerordentlich erfolgreich und voller Highlights. Die Zahlen beweisen, wie gut die Inselbühne bei den Potsdamer:innen und in der gesamten Region verankert ist. Besonders gefreut habe ich mich, dass die Inselbühne einige wertvolle Kooperationen eingehen konnte mit Partnern wie der Landeshauptstadt Potsdam beim UNESCO-Welterbetag und der Universität Potsdam beim Demokratie-Aktionstag."
Er führt aus: "Diese Zusammenarbeit möchten wir gerne fortsetzen und weitere Kooperationspartner gewinnen. Sehr erfreulich waren auch die vielen jungen Kulturevents dieser Saison, etwa das Projekt Mamlock oder das Treffen der Schulchöre. Dass zunehmend auch junge Menschen die Inselbühne für sich nutzen, freut mich besonders. Die Inselbühne steht für Vielfalt, Offenheit und Raum für Begegnung.“
Künstler:innen treten auf der nichtkommerziellen Inselbühne mietfrei auf, der Eintritt für das Publikum ist freiwillig. Spenden sind erwünscht: Sie kommen den Künstler:innen und dem Erhalt der Inselbühne zugute.
Lisa-Marie Riemer, Produktionsleiterin der Inselbühne Potsdam: „Ich bin sehr glücklich, die Inselbühne weiter wachsen zu sehen. Die Bühne hat das Potenzial, noch vielfältiger zu werden und sich noch diverser zu orientieren. Es wäre wunderbar, zum Beispiel noch mehr Frauen, noch mehr unterschiedliche Altersgruppen, noch mehr People of Color auf der Inselbühne zu sehen. Liebe Künstler:innen, traut euch, euch für die Saison 2027 zu bewerben.“
Bewerbungen für 2027 sind ab sofort möglich - per E-Mail an hallo@inselbuehne-potsdam.de