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Bewegender Filmabend auf der Inselbühne
„Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ im Inselkino
„Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ im Inselkino
Es war ein Filmabend, der vielen aus dem Publikum die Tränen in die Augen trieb. „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Asyl- und Migrationspolitik und die Rolle Deutschlands.
Die Dokumentation von Max Ahrens und Maik Lüdemann begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und lässt Menschen zu Wort kommen, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben.
Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung und Debatte in Deutschland. Durch Interviews mit Aktivist:innen, Wissenschaftler:innen und Politiker:innen zeigt er auf, welche Auswirkungen rechtspopulistische Thesen haben, wie Flucht und Migration zunehmend kriminalisiert werden und wie Humanität und Menschenrechte ins Abseits geraten.
Einleitend berichteten Anna die Bari von Sea-Eye und Thorsten Roggendorf von Compass Collective über ihre Arbeit, mit der sie die Seenotrettung von Geflüchteten im Mittelmeer unterstützen. Ann Kirschtowski von der Gruppe "Nein zur Bezahlkarte Berlin-Brandenburg" erklärte, warum sie sich durch Gutscheintausch dafür einsetzt, dass Geflüchtete weiterhin über Bargeld verfügen.
Danke für euer Kommen und eure engagierten Berichte!